Einige Wirkungen von Musiktherapie (in diesem Kontext)
- Ganzheitliche emotionale Stabilisierung, Selbstregulation, Sicherheitserleben, Förderung von Achtsamkeit, ganz im Hier und Jetzt, Fokussierung. "Sein" erfahren: Gegenwärtigkeit, besonders in der "erfüllten" Stille nach der Musik.
- In Resonanz mit sich und anderen kommen, Verbundenheit, Zugehörigkeit und Autonomie erleben.
- Selbstwirksamkeitserleben, erweitern der Wahlmöglichkeiten und Handlungsspielräume
- Sich/sein Innerstes (wieder) spüren. Mit Einbeziehung des Körpers (mein Zuhause!). Musik als Katalysator für Gefühle. Glücksgefühle.
- An pränatalen Beziehungserfahrungen von Geborgenheit, Schutz, Sicherheit und Verbundenheit anknüpfen
- Dinge ausdrücken, für die wir keine Worte finden (z.B. „nicht greifbarer“ Schmerz)
- Aktualisierten Themen einen emotionalen Ausdruck verschaffen (z.B. Trauer, Wut, Abgrenzungswunsch)
- „Korrigierende Erfahrungen“ machen, Neubewertung
- Reparenting (Nachbeelterung)
- Inneres Stimmigkeitsgefühl erlangen, trotz wiedrigen Umständen
- Förderung von Prozessen: Akzeptanz, Aushalten von Widersprüchen und Unerklärlichem, Entscheidung etc.
- Verstärkung und Sortierung des noch undeutlich Gefühlten
- "Reinigende", "nach-nährende" und tröstende Wirkung auf das Innere, besonders rezeptiv / Klangtherapie
- Auf der Emotionsebene (bsds. über Musik) sind alle Menschen gleich (Grundemotionen sind Kultur-übergreifend)
- Systemischen Musiktherapie, z.B. Teilearbeit, Hypnosystemische Elemente etc., und ganz zentral die Haltung!
- Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eine hohe Evidenz für Musiktherapie. Mehrere Metastudien im psychotherapeutischen und neurologischen Kontext. Bsp. ALLE Regelkreisläufe im Körper können durch Musik stimuliert werden!
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